Eine Resolution “Bildungsgangwechsel einfacher machen”?

Vor zwei Jahren kamen viele schulpflichtige Flüchtlinge nach Herne. Diese wurden quer durch die ganze Schullandschaft den sogenannten “Willkommensklassen” zugewiesen. Nach zwei Jahren kommen diese SchülerInnen in die regulären Klassen und zwar in die Schule, die ihrem Lernniveau entspricht. Das ist häufig – in Herne sogar sehr häufig – eine andere Schulform. In der Hauptsache sind das dann Gesamtschulen oder die eine verbliebene Hauptschule. Da wird es dann auf einmal sehr voll.

Durch dieses Phänomen zeigt sich: Die ganze schulische Bildungslandschaft in NRW ist nicht sonderlich durchlässig, ein Schulformwechsel wird teils durch das Schulgesetz teils aber auch durch Bezirksregierung und durch die Schulen selbst erschwert. weiterlesen

Rat am 4.9.18: Live-Streaming und City Trees für den Europaplatz?

Rat am 4.9.18: Live-Streaming und City Trees für den Europaplatz?

Wir greifen zur September-Ratssitzung zwei Sachen wieder auf, um die es etwas still geworden ist:

Das Streaming von Ratssitzungen (war mal 2012 im Rat ohne definitives Ergebnis)
und die
Luftschadstoffminderung durch Mooswände, hier in der From der “City Trees” (war 2017 im Umweltausschuß ohne definitives Ergebnis) in Kombination mit der “Steinwüste Europaplatz”.

Spenden auch Sie für bessere Luft

An der Südstraße in Herne wird von der Firma SUEZ eine Anlage zur Reinigung von hochbelasteten Böden betrieben. Die Firma plant, ihre Tätigkeit auszuweiten und hat weitere Genehmigungen bei der Bezirksregierung Arnsberg beantragt, die trotz Protesten am 10.07.2018 erteilt wurden.

Die Bürgerinitiative Dicke Luft Herne und der BUND wehren sich gegen den Betrieb dieser Anlage mit allen ihnen zur Verfügung stehenden Mitteln. Sie sind davon überzeugt, dass von ihr erhebliche Gefahren für die Bewohnerinnen und Bewohner im Umkreis ausgehen.
Es wurden Angriffspunkte in rechtlichen, technischen und planungsrechtlichen Bereichen der Genehmigungen gefunden, die eine Klage aussichtsreich erscheinen lassen. Alles soll auf den juristischen Prüfstand. Ziel ist es, Genehmigungen oder Teile davon für rechtswidrig erklären zu lassen, so dass für die BürgerInnen keine Gefahr mehr von der Anlage ausgehen kann. weiterlesen